Ist New Work tot?
„New Work ist tot“ titelte kürzlich ein Magazin auf seinem Cover. Die Messe und Convention New Work Evolution (NWE), die vom 5. bis zum 7. Mai 2026 in Karlsruhe stattfindet, tritt den Gegenbeweis an: New Work ist nicht tot. New Work hat sich verändert.
Wie lebendig und praxisnah New Work tatsächlich ist, zeigen ausgewählte Aussteller der NWE eindrucksvoll: Hyperclarity (Technology) feiert auf der NWE Premiere mit einem KI-Tool, das Gespräche in Echtzeit visualisiert. Meetings werden damit nicht nur dokumentiert, sondern in ihrer Dynamik sichtbar gemacht. Das Ziel: mehr Klarheit, bessere Verständigung und wirksamere Zusammenarbeit. New Work heißt für CEO Johannes Grenzemann „artgerechtes Arbeiten“ – unterstützt durch Technologie, die Menschen stärkt statt ersetzt.
Im Bereich People & Culture setzt Leitolf auf Zukunftsfähigkeit mit System. Mit Programmen wie „Fit to compete 2030“ und „Mission 2035“ richtet das Unternehmen den Blick konsequent nach vorn: Wie bleiben Organisationen wettbewerbsfähig? Wie werden Menschen wirksam? Der Ansatz ist pragmatisch – Zukunft wird nicht diskutiert, sondern vorbereitet.
feco wiederum denkt Arbeitswelten unter dem Motto „Urban Office“ vom Raum her. Im Segment Office zeigt das Unternehmen, wie Bürokonzepte zu lebendigen Orten werden, die Kultur und Gemeinschaft fördern. New Work entsteht hier im Zusammenspiel von Architektur, Atmosphäre und Austausch – konkret und erlebbar auf der Fläche.
Mehr Austausch, mehr Weiterbildung rund um neues Arbeiten
Austausch steht im Mittelpunkt der NWE – an den Messeständen ebenso wie auf den Sonderflächen. In der Workshop Area powered by HCD GmbH werden am ersten Tag mit der Unternehmensberatung Strasser und Strasser insbesondere Herausforderungen rund um Transformation und Changemanagement bearbeitet. Am 6. Mai geht es unter anderem um „Decision Clarity“. Der dritte Workshop-Tag behandelt die Frage „Was Unternehmen jetzt verstehen müssen“.
Hochkarätige Podcasts aus der New-Work-Welt finden Interessierte auf der Podcast Stage by Captureme und Lindner Group. Mit dabei sind Equality365 von Isabel Gebien mit Dr. Caroline von Kretschmann als Gast, Bratwives von Sabine Rath und Ambition von Jennifer Bähner.
Die Community Area gibt Institutionen, Gruppen und Verbänden, die sich für die neue Arbeitswelt einsetzen, eine Bühne: In 45-minütigen Meetups können sich die Teilnehmenden spontan und ohne Anmeldung informieren und vernetzen. Mit dabei sind MentorMe, die Special Olympics sowie die Wirtschaftsjunioren.
Stefanie Ruf, Projektleiterin der New Work Evolution: „Tatsächlich gibt es in vielen Unternehmen Gegenbewegungen zu New Work, und neue Arbeitsformen gelten als weichgespült. New Work bedeutet jedoch nicht, dass Arbeiten zum reinen Spaßfaktor mutiert. Arbeit muss nach wie vor effizient und dem Unternehmensziel untergeordnet sein. Wird Arbeit jedoch menschenzentriert gestaltet, steigt die Mitarbeitendenzufriedenheit – und diese wiederum zahlt auf den Unternehmenserfolg ein. Wie das gelingen kann, zeigen unsere Aussteller und Speaker.“ Martina Rahmfeld, Inhaberin von Wow Tomorrow, ergänzt: „Der Begriff New Work ist für mich nur dann tot, wenn er rein mit Buzzwords wie Open Space, Desk Sharing oder Homeoffice verwechselt wird. Relevant ist der Kern: Wie Menschen wirksam zusammenarbeiten – mit klaren Zielen, guter Kommunikation, sinnvoller Beteiligung und Räumen, die das als Werkzeug unterstützen.“
